Fenix TK16 V2.0 | Expert Review von Koen van der Jagt

Die Fenix TK16 V2.0 ist das Upgrade eines erfolgreichen Modells und mehr als 3x so stark wie sein Vorgänger. Und das möchte etwas heißen! Zeit für einen Check!

Meine ersten Eindrücke

Kleiner als erwartet für diese Leistung! Sie ist kleiner als die Fenix TK22 (UE) und ungefähr gleich groß wie die Fenix PD36R. Fenix hat es geschafft, einen größeren Akku und eine stärkere Lichtquelle in einem identischen Gehäuse wie bei der TK16 unterzubringen. In Sachen Looks und Verarbeitungsqualität sehe ich viele Gemeinsamkeiten zur TK22(UE). Keine spektakulären Linien oder Schnickschnack, sondern ein solides Produkt, das einfach nur gut aussieht. Auch innen sieht alles prima aus, es gibt kein Spiel oder knarrende Gewinde. Die Luminous SST70-LED befindet sich zentriert in einem glatten Reflektor. Fenix hat auch hierfür einen guten Ruf.

Wann und wie

Sie ist am besten für taktische Zwecke geeignet, beispielsweise für Polizisten, Soldaten oder Sicherheitskräfte. Aber auch Förster gehören zur Zielgruppe. Mit der TK16 V2.0 kannst Du mit nur einer Hand innerhalb von Sekunden Licht oder die Strobe-Funktion zur Verfügung haben. Dank des geriffelten Rings am Lampenkopf hast Du zudem eine gute Selbstverteidigung dabei. Selbst das Einschlagen eines Fensters ist kein Problem. Du kannst sie auch an einer Waffe befestigen, wofür es optimales Zubehör gibt, u.a. eine Fernbedienung.

Es handelt sich also nicht um eine Lampe, die man in den Zählerkasten stellt, falls der Strom ausfällt. Das heißt natürlich nicht, dass man die Lampe nicht benutzen kann, wenn man mit dem Hund spazieren geht. Diese Lampe ist gerne dort, wo etwas passiert.

Bedienung und Komfort

Kurz zusammengefasst: großartig! Auch jemand ohne Erfahrung kann diese Lampe sofort bedienen. Eine Lampe von Fenix funktioniert genau so, wie man es erwartet. Der 21700-Akku hat einen integrierten USB-C-Anschluss. Du musst den Akku also aus der Lampe nehmen, um ihn laden zu können. Vorteil: kein Wasser oder Staub im USB-Anschluss. Nachteil: Wer die Lampe häufig benutzt, muss sie jedes Mal öffnen und schließen, was einen höheren Pflegeaufwand für Schraubengewinde und Gummis erfordert, damit sie wasserdicht bleiben.

Die TK16 V2.0 liegt angenehm in der Hand. Mit Deinem Daumen hast Du alles unter Kontrolle. Der große runde Schalter dient zum Ein- und Ausschalten, der kleinere ovale Knopf für die Lichtmodi und den Strobe-Modus. Dieser Modus zur Desorientierung macht die TK16 V2.0 ideal für taktische und Sicherheitseinsätze, selbst wenn man (taktische) Handschuhe trägt.

Dies gefällt mir an der Fenix TK16 V2.0

Für mich ist die einfache Bedienung der stärkste Pluspunkt dieser Lampe. Die Schalter sind dank ihrer runden und ovalen Form leicht voneinander zu unterscheiden. Der Lichtstrahl ist über den gesamten Bereich schön gleichmäßig, sodass man nichts übersehen kann. Auch die Leistung im Turbomodus ist erstaunlich gut. Man würde erwarten, dass eine relativ kleine Lampe wie diese im Turbomodus nicht so lange durchhält, aber die TK16 V2.0 überzeugt!

Dies könnte besser oder anders sein

Diese Lampe muss sich in schwierigen Momenten bewähren, am besten mit einem voll aufgeladenen Akku. Es gibt keine eingebaute Anzeige, die die Spannung anzeigt, man bekommt nur ein Signal, wenn der Akku fast leer ist. Einen zusätzlichen Akku griffbereit zu haben, ist dann die sicherste Option. Das mitgelieferte Holster hat eine schwache Struktur. Mit einem Holster aus Hartplastik lässt sich die Lampe leichter wieder an den Gürtel hängen.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Lampe kostet weniger als 100 €, was meiner Meinung nach auch die Obergrenze für eine relativ kleine Lampe darstellt Andererseits erwirbt man ein starkes Produkt von einer Marke, die sich seit Jahren als zuverlässiger Partner erwiesen hat. Da der Akku direkt wiederaufladbar ist, muss man kein zusätzliches Ladegerät kaufen. Somit wird, meiner Meinung nach, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geboten.

Mein Fazit

Mir gefällt die TK16 V2.0 sehr gut. Neben den bereits erwähnten Punkten möchte ich auch die gute Ausdauer im hohen Modus von 1000 Lumen erwähnen. Das ist wirklich eine Verbesserung gegenüber der Vorgängerversion, weil man jetzt eine hohe Leistung über einen so langen Zeitraum ohne Unterbrechung nutzen kann. Trotz des Problems mit dem Akkustand bin ich von diesem Produkt sehr überzeugt. Es ist eine Taschenlampe mit vielen Lichtmodi, die einfach zu bedienen ist.

Gut zu wissen

Es gibt mehrere Modelle, die ein ähnliches Format und eine vergleichbare Leistung hat wie die TK16 V2.0, die aber weniger taktisch sind.

Last but not least: die Beamshots

Ort: Im Wald. Das Lichtprofil ist nicht ganz rund, sondern leicht eckig. Dies ist auf die in Kombination mit dem Reflektor verwendete LED zurückzuführen. Es ist übrigens nicht störend. Breiter Lichtkegel mit einem großen und intensiven Hot Spot, der allmählich in den Spill (das Restlicht) übergeht. Die Lichtfarbe ist (schön) kaltweiß, also ohne Blaustich. Bemerkenswert ist auch die gute Balance in den verfügbaren Lichtmodi.

Koen van der Jagt

Schon als Kleinkind hat Koen van der Jagt ein großes Interesse an Lampen, Drähten und Batterien. Als Kind interessiert er sich vor allem für Fahrradlampen und andere Elektronik. Die Krypton- und Halogenlampen wurden in den letzten Jahren durch LEDs ersetzt. Vor ein paar Jahren hat auch er das "professionelle" Zeug entdeckt. Seine ersten Taschenlampen-Marken waren Led Lenser und Fenix. Auch die Fotografie ist ein großes Hobby von ihm. Neben Fotos von der Natur und Meteorologie zeigt Koen auch gerne Bilder von dem, was eine Lampe kann und wie das Lichtbild in Dunkelheit ist. Die Rezensionen, die Koen schreibt, können oft in Foren wie candlepowerforums.com und taschenlampen-forum.de gelesen werden. Koen besitzt mittlerweile Taschenlampen in fast jeder Kategorie: von kleinen und handlichen Lampen, bis hin zu leistungsstarken Scheinwerfern.

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