Hirnholz-Schneidebretter
Bei einem Hirnholz-Schneidebrett steht das Holz gewissermaßen aufrecht. Dein Messer schneidet dadurch zwischen den Holzfasern hindurch, statt quer durch sie hindurch. Die Fasern richten sich nach dem Schneiden größtenteils wieder auf. Das hat zwei Vorteile: Dein Messer bleibt länger scharf und Schnittspuren sind weniger sichtbar, weil sie sich teilweise wieder schließen. Genau deshalb siehst Du Hirnholz-Schneidebretter oft in Metzgereien und Profiküchen, häufig in einer angenehm robusten Stärke.
Eigenschaften eines Hirnholz-Schneidebretts
Ein Hirnholz-Schneidebrett erkennst Du am Würfelmuster: lauter Hirnholzflächen nebeneinander, zu einer Platte verleimt. Das macht ein solches Brett massiv. Rechne mit einer Stärke von drei bis fünf Zentimetern und einem Gewicht, für das Du beide Hände brauchst. Genau dieses Gewicht ist erwünscht, denn das Brett bleibt an seinem Platz.
Diese Konstruktion hat auch eine Kehrseite. Hirnholz nimmt Wasser entlang der Fasern auf, und genau in diese Richtung kann das Holz arbeiten. Lass ein Hirnholzbrett daher nie nass liegen und gib es nie in die Spülmaschine. Abspülen, direkt trockenreiben, aufrecht trocknen lassen und einige Male im Jahr mit Schneidebrettöl einölen, dann überlebt es Dich. Die vollständige Erklärung findest Du bei Pflege eines Holzschneidebretts.
Schwankst Du noch zwischen Hirnholz und einem gewöhnlichen Längsholzbrett, zeigt Dir unser Schneidebretter-Ratgeber die Unterschiede. Alle Holzarten und Ausführungen findest Du bei allen Holzschneidebrettern. Oder sieh Dir alle Schneidebretter an.