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Benchmade vs. Spyderco

Benchmade und Spyderco: zwei der größten und bekanntesten Marken in der Welt der Taschenmesser. Aber worin unterscheiden sich die beiden Marken? Und warum solltest Du die eine der anderen vorziehen? Wir erklären es Dir!

Die Gemeinsamkeiten

Beide Marken sind für die Herstellung von Gebrauchsmessern bekannt. Zum Beispiel das Benchmade Bugout und das Spyderco Para 3 Lightweight. Zwei Favoriten unter Messerliebhabern, wenn es um praktische, leichte EDC-Taschenmesser geht. Nahezu jeder Enthusiast hatte schon eins von den beiden im Besitz.

Das zeigen auch die unterschiedlichen Serien der beiden Marken. Sowohl Benchmade als auch Spyderco haben spezielle Messerserien, die für bestimmte Zwecke hergestellt werden. Zum Beispiel hat Benchmade das Black Class für First Responder. Und Spyderco die Salt-serie für den maritimen Einsatz. Das sieht man bei anderen Messermarken nicht so oft.

Benchmade Black Class
Spyderco Salt Serie

Designer und Experten

Bei beiden Marken wird ein großer Teil des Sortiments von einem bekannten Messerproduzent oder Designer entworfen. Obwohl dies weniger mit Benchmade als mit Spyderco variiert. Und die Designer, mit denen Spyderco zusammenarbeitet, sind oft ein wenig experimenteller und weniger bekannt. Hier ein paar Beispiele: Benchmade arbeitet mit Designern wie Mel Pardue, Warren Osborne und Shane Sibert zusammen. Bei Spyderco denkt man an Designer wie Marcin Slysz, Paul Alexander und Serge Panchenko. Beide Marken arbeiten auch mit Experten wie First Responders zusammen, um das beste Endprodukt zu erzielen.

Unterschiede zwischen Benchmade und Spyderco

Produktpalette

Spyderco produziert viele verschiedene Varianten von bestehenden Modellen. Dazu gehören verschiedene Grifffarben, Klingenausführungen, Schliffarten, Stahlsorten und Linkshändervarianten. Außerdem wird manchmal ein Messertyp in bis zu fünf verschiedenen Formaten produziert. Benchmade tut dies auch, aber in einem viel kleineren Maßstab. Dadurch ist das Angebot an Spyderco-Messern viel größer als das von Benchmade. Zum Beispiel haben wir zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels über 300 Spyderco-Messer und über 80 Benchmade-Messer in unserem Sortiment.

Spyderco hat auch eine eigene Budget-Serie namens Byrd Knives und produziert Küchenmesser und Schleifprodukte in großen Stückzahlen. Spyderco stellt gelegentlich auch Äxte und andere Spezialwerkzeuge her. Benchmade stellt auch Schleifprodukte und Küchenmesser her, aber auch hier gilt: in viel kleinerem Maßstab.

Spyderco Sharpening

Herkunftsland

Benchmade produziert Messer in den Vereinigten Staaten. Dies ist nicht immer der Fall mit Spyderco. Spyderco produziert auch Messer in Taiwan, China, Japan und Italien.

Preisklasse

Für 50 € hast Du ein Spyderco-Messer. Und dazu zählt Byrd Knives nicht dazu. Ein Benchmade-Messer beginnt oft bei etwa 130 € / 140 €. Das liegt daran, dass Spyderco sich auf fast alle Preisklassen konzentriert und Benchmade nur auf die mittlere bis obere Preisklasse. Wenn wir die Messer der Mittel- und Oberklasse beider Marken vergleichen, sind die Preise ähnlich. Zum Beispiel gibt es nur ein paar Dutzend Euro Unterschied zwischen den zuvor verglichen Benchmade Bugout und Spyderco Para 3 Lightweight.

Sprint Runs und Limited Edition Messer

Benchmade hat die Gold Class-Serie. Dies sind die hochwertigsten Benchmade-Messer. Limitierte Editionen ihrer beliebtesten Produkte, hergestellt aus unglaublich hochwertigen Materialien. Jedes Jahr werden einige wenige Modelle dieser Art hergestellt. Es handelt sich um ausstellungswürdige Kunstwerke, die eher zum Sammeln als zum Benutzen gedacht sind.

Benchmade Gold Class
Spyderco Sprint Run

Spyderco macht es ein wenig anders. Sie produzieren manchmal ein Dutzend Sprint Run Knives pro Jahr. Dabei handelt es sich wiederum um Varianten bestehender Modelle mit unterschiedlichen Stahlsorten und Griffmaterialien. Diese kosten in der Regel nicht so viel wie ein Benchmade Gold Class Messer. Auch die gewählten Materialien sind nicht immer "besser" oder "einzigartiger" (von Ausnahmen abgesehen!) als die des Originalmodells. Es ist vor allem eine coole Alternative für den Spyderco-Liebhaber, der ein bisschen mehr will.

Daumenauflage vs. Daumenloch

Benchmade-Messer sind meist mit einer Daumenauflage ausgestattet. Spyderco ist bekannt für sein Spydie-Loch: ein Daumenloch in der Klinge. Das ist das Merkmal, an dem Du ein Spyderco erkennen kannst. Du musst selbst entscheiden, was Dir lieber ist. In der Praxis verhalten sie sich gleich.

Axis-Lock vs. Kompressions-Verriegelung

Benchmade ist beliebt für seine Axis-Lock-Verriegelung. Dies ist eine Verriegelung, die mithilfe von zwei Federn einrastet und so die Klinge blockiert. Spyderco verwendet zunehmend eine Kompressions-Verriegelung, was eine Art umgekehrter Liner-Lock ist. Beide Verriegelungsmechanismen befinden sich im Griffrücken. So gerät Dein Finger nicht in Gefahr, wenn Du das Messer schließt. Der größte Unterschied ist, dass der Axis-Lock sowohl für Links- als auch für Rechtshänder geeignet ist. Man benutzt nämlich den Daumen und den Zeigefinger. Bei der Kompressions-Verriegelung benutzt Du den Zeigefinger. Deshalb macht Spyderco Linkshänder-Varianten ihrer beliebtesten Modelle, wenn Du Linkshänder bist.

Axis-Lock
Kompressions-Verriegelung

Für welche der beiden Marken entscheidest Du Dich?

Es ist keine Überraschung, dass viele Messerliebhaber sowohl ein Benchmade als auch ein Spyderco besitzen. Beide Marken unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht, haben aber gleichzeitig eine große Gemeinsamkeit: Sie stellen echte Gebrauchsmesser her. Berücksichtige also Deine Vorlieben in Bezug auf Öffnungs- und Schließmechanismen. Wir stellen auch fest, dass Benchmade-Messer im Allgemeinen etwas schlanker und fester und Spyderco-Messer etwas breiter und exzentrischer sind. Bei der Entscheidung für eine dieser beiden Top-Marken spielt also auch der Geschmack eine Rolle!