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Kochmesser vs. Santoku

Wir werden oft gefragt was der Unterschied zwischen einem Kochmesser und einem Santoku ist. In diesem Artikel versuchen wir euch die Frage zu beantworten. Der größte Unterschied liegt in der Form der Klinge. Während die Klinge eines Kochmessers in einer scharfen Spitze endet, läuft die Klinge eines Santokus diagonal vom Rücken zum Schnitt. Beide Messer erfordern daher eine andere Schnitttechnik.

Kochmesser

In der Regel hat ein Kochmesser eine Klinge von ca. 20 cm Länge. Es gibt auch kleinere Kochmesser mit einer Klinge von ca. 16 cm Länge, wobei Profiköche oft längere Messer bevorzugen. Kochmesser haben eine hohen Klingenrücken von ca. 4 bis 5 cm, so dass man die Finger mit denen man die Zutat festhält, gegen die Seite der Klinge lehnen kann. So kann man sicher und schnell arbeiten. Sehr charakteristisch für die Form der Schneide eines Kochmessers ist die leichte, runde Linie.

Ein Kochmesser ist die Basis eines Messersets und eignet sich zum Schneiden von Gemüse, Fleisch und Fisch. Es dient aber auch als Wiegemesser zum Zerkleinern von Kräutern. Bei dieser Schneidtechnik wird das Kochmesser entlang des Fingers gerade nach oben und unten bewegt. In diesem Fall besteht ein ständiger Kontakt mit dem Schneidebrett und der Spitze. Dadurch entsteht eine wiegende Bewegung.

Santoku

Santoku-Messer stammen ursprünglich aus der asiatischen Küche und sind die japanische Version des Kochmessers. Im Gegensatz zum Kochmesser ist bei einem Santoku die Form der Klinge über die gesamte Länge fast gleich breit und verläuft nur wenige Zentimeter von der Spitze schräg nach unten zum Schnitt. Außerdem ist ein Santoku leichter und kürzer als sein europäischer Bruder. Das macht Santoku-Messer sehr beliebt bei Profi- und Hobbyköchen.

Bei einem Santoku-Messer verwendet man eine Schneidtechnik, die sich von der eines Kochmessers unterscheidet. Aufgrund der flachen Klinge bewegt man ein Santoku nicht auf der Schnittfläche wie die Klinge eines Kochmessers. Man hält das Santoku fest am Griff und schneidet das Schnittgut mit einer Rückwärts-Top-Down-Bewegung. bei jedem Schnitt verliert die Klinge den Kontakt zum Schneidebrett. Um zu verhindern, dass man sich in die Finger schneidet, sollte man die Finger mit dem man das Produkt festhält, nach innen halten. Auch hier gilt: Übung macht den Meister!

Ein Santoku-Messer ist nicht besser oder schlechter als ein Kochmesser. Es handelt sich nur um eine andere Art von Messer mit unterschiedlicher Schneidtechnik mit dem man ähnliche Aufgaben ausführen kann.


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